Mehrfach prämiertes öffentliches Bauwerk
Das im Jahr 2000 auf Initiative von Elisabeth Stöckler gegründete Museum hat bisher rund dreißig Ausstellungen zu frauenrelevanten Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunst, Architektur, Sozialgeschichte, Handwerk, etc. gezeigt. Daneben bietet das Museum auch Raum für Sonderführungen, Vorträge, Workshops, Konzerte, Lesungen, Seminare und Filmvorführungen.
All diesen Aufgaben muss nicht nur das engagierte ehrenamtliche Team, sondern auch das Gebäude selbst gerecht werden. Dieses wurde vom Architekturbüro cukrovicz.nachbaur architekten errichtet und mehrfach prämiert. Am Rande eines steil zum Bach Subersach abfallenden Tobels steht es auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube. Neben dem Frauenmuseum ist hier auch die örtliche Feuerwehr untergebracht.
Der jeweiligen Funktion gerecht werdend orientiert sich die Feuerwehr in Richtung Hauptstrasse, das Frauenmuseum blickt über eine große Glasfront zum Dorfzentrum. Auch in der Wahl der Materialien zeigt sich die Trennung: Für den Bereich der Feuerwehr wurden Beton, verzinkter Stahl und Glas verwendet, für das Frauenmuseum im Sinne einer regionalen Bautradition für Wände, Decken und Böden ausschließlich unbehandelte heimische Weißtanne.







