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Ausstellung Haselfichten

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Haselfichten: Ausstellung, Symposium mit Konzert, Vortragsveranstaltung mit Exkursion Juli bis 25. September 2016, Schwerpunkttag Freitag 23. September mit Exkursion, Exkursion im Vorfeld 09.09. 2016 im großen Walsertal

Hinweis Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2016 im Dezember

Als Haselfichte wird eine besondere Wuchsform der Gemeinen Fichte bezeichnet, die in den Alpen, dem Bayerischen Wald und dem Böhmerwald vorkommt. Charakteristisch sind Längsrillen und gekreuzte Rillen sowie schmale und verzahnte Jahresringe. Die Ursache der speziellen Wuchsform ist wohl genetisch bedingt. Da die Maserung an Haselnussholz erinnert, hat sich der Name Haselfichte eingebürgert.

Das Holz der Haselfichten ist sehr feinmaserig und zeigt eine besonders gute Resonanz. Deshalb wird es als Klangholz verwendet und seit Jahrhunderten beim Instrumentenbau zum Einsatz gebracht. Die Nutzung von Haselfichten für den Instrumentenbau ist mittlerweile in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco Österreich aufgenommen worden. Seit mehreren Jahren sucht und nutzt der in Tirol beheimatete Verein Forum Haselfichte auch die im Klostertal vorkommenden Bestände der Haselfichten. Diese werden in der Folge für die künstlerische Verwendung als Klangkörper verwendet. Das Wissen um die Haselfichten steht nunmehr im Mittelpunkt eines aus dem Leader-Programm der Europäischen Union geförderten Projekts des Museumsvereins Klostertal. Den Auftakt dazu bildet eine Ausstellung über Haselfichten und ihre Nutzung als Klanghölzer.

Symposium und Konzert mit Haselfichte

Von 22. bis 25. September findet im Klostertal Museum ein Symposium statt, bei welchem Künstlerinnen und Künstler Klangkunstwerke aus im Klostertal gewonnenen Haselfichten herstellen. Gleichzeitig wir ein Workshop mit Schülerinnen und Schülern geplant. Den Abschluss des Symposiums bildet ein Konzert auf den geschaffenen Klanginstrumenten nach einem Auftragswerk des Schnifner Komponisten Gerold Amann.

Schwerpunkttag: Baumerkennungsmerkmalen im Wald und besondere Holzeigenschaften

Am 23. September findet im Klostertal ein Schwerpunkt-Tag zum Thema „Haselfichten. Wertholz aus Vorarlberg“ statt. Nach einem Vernetzungstreffen regionaler Akteure wird am Nachmittag eine Exkursion im Gemeindegebiet von Dalaas durchgeführt. Hier zeigen Experten, wie man „Haselfichten“ bereits im Wald erkennen kann. Anschließend geben verschiedene Impulsreferate einen Einblick über die besonderen holzeigenschaften und deren Verwendung. Eine abschließende Diskussion rundet das Programm ab.

Dauer der Ausstellung: 7. Juli bis 25. September 2016, Öffnungszeiten des Klostertal Museum, Mittwoch und Sonntag, jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr

Schwerpunkttag „Haselfichten. Wertholz aus Vorarlberg“: Freitag 23. September 2016 mit Exkursion in den Dalaaser Wald.

Kontakt: Museumsverein Klostertal: Obmann Christof Thöny, Arlbergstraße 60a

6752 Wald am Arlberg, +43 664 4911474, christof.thoeny@museumsverein-klostertal.at, www.museumsverein-klostertal.at

 

Exkursion im Vorfeld im Großen Walsetal: Wo wächst eigentlich unser Nadel – Wertholz? In einem Waldbegang in Raggal werden Waldstandorte gezeigt, auf denen gesuchte Wertholzqualitäten wachsen, die in den letzten Jahren auf der Vorarlberger Nadelwertholzsubmission immer wieder Spitzenpreise erzielt haben.

Termin: 09.09.2016, 14:00 bis 17:00 Uhr; Treffpunkt: Walserhalle in Raggal; Kursbeitrag/Anmeldung: 12.- Euro, LFI Vorarlberg, T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at oder I www.lfi.at/vbg

Bild: Die „Haselfichte“ ist ein besonderes Wertholzsortiment, das in den Vorarlberger Gerbirgswälder wächst.

Hinweis Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2016

Der Vorarlberger Waldverbandverband führt heuer wieder eine Nadelwertholzsubmission am 09. Dezember 2016 durch. Hier werden Nadel-Wertholzstämme unter anderem auch „Haselfichten“ angeboten. Die Vorarlberger Waldbesitzer sind eingeladen hier besondere Stämme aus ihrem Wald anzubieten. Spezialsäger, Funier- und Wertholzhändler, Tonholzerzeuger und andere Wertholzverarbeiter wie Tischler aus Österreich und den benachbarten Ländern werden eingeladen, die auf einem Lagerplatz aufgelegten Stämme zu bebieten. Schönstes Gebirgsholz wird aus der Gesamtholzvermarktung zum Vorteil von Verkäufer und Kunden heraus filtriert.

Info und Kontakt: Waldverband Vorarlberg, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz,

DI Thomas Ölz, +43(0)664/60 259 19 460, thomas.oelz@lk-vbg.at, für den Rundholzverkauf Ing. Edgar Häfele, +43(0)664/60 259 19 461, edgar.haefele@lk-vbg.at

Bild: Auf der Vorarlberger Nadelwertholzsubmission werden neben „Haselfichten“ auch weitere hochwertige Wertholzstämme angeboten.

 

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