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Energie – Herausforderung für Betriebe und Politik gleichermaßen

Der sorgsame Umgang mit Energie ist für Vorarlberger Betriebe nicht nur ein Lippenbekenntnis und das Thema „Energie“ ist für verbrauchende Unternehmen ebenso relevant wie für Unternehmen aus dem Bereich der sogenannten „green economy“. Energie ist Chance und Herausforderung für die Vorarlberger Wirtschaft, zugleich, Herausforderung aber auch für die Politik.

Von Marco Tittler, Leiter WKV-Wirtschaftspolitik

Dass sich die Vorarlberger Wirtschaft zu einer ressourcenschonenden Produktion bekennt und in Sachen Energieeffizienz bereits große Anstrengungen unternommen und Erfolge erzielt hat, lässt sich anhand zahlreicher Beispiele dokumentieren.

Im Programm Energiezukunft Vorarlberg des Landes ist die Wirtschaft ein wesentlicher Unterstützer und hat in einer eigenen Arbeitsgruppe auch bereits zahlreiche Vorschläge eingebracht. Viele Vorarlberger Betriebe setzen auf freiwilliger Basis bereits wesentliche Akzente in puncto Energieeffizienz und übernehmen dabei eine Vorreiterrolle weltweit. Diese Initiativen entfalten ihre Wirkung. Während der Energieverbrauch in den letzten Jahren de facto konstant gehalten werden konnte, stieg das Bruttoregionalprodukt und somit der Output deutlich an!

Vielen Vorarlberger Betrieben in den unterschiedlichsten Branchen, wie zum Beispiel der Beleuchtung, Haustechnik, Geothermie oder Windkraft ist es zudem gelungen, wesentliche Innovationen zu entwickeln und große technologische Sprünge mitzugestalten.

„Made in Vorarlberg“

„Made in Vorarlberg“ steht für zahlreiche Innovationen aus dem Energiesektor. „Made in Vorarlberg“ steht aber auch für nachhaltige Produktion, bewusst hergestellte Produkte und einen sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Energie wird aber auch mehr und mehr zum strategischen Wettbewerbsfaktor.

In einem Hochlohn- und Hochsteuerland müssen Unternehmen an jeder Kostenschraube drehen, um international auch weiterhin wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben. Vorarlberg ist aufgrund der Exportorientierung und der exponierten Lage im Dreiländereck in einer besonderen Situation. Die Vorarlberger Firmen stehen im unmittelbaren Wettbewerb mit Mitbewerbern aus der ganzen Welt. Für eine wettbewerbsfähige Vorarlberger Wirtschaft ist daher eine globale Betrachtung unter geeigneter Vernetzung der Themen Energie, Klima- und Umweltschutz wesentlich. Nur eine international wettbewerbsfähige Wirtschaft sichert der Region Vorarlberg die notwendige Wertschöpfung, Arbeitsplätze und somit Wohlstand. Die Unternehmen haben das erkannt und ein deutliches Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit Energie – auf allen Ebenen von der Produktion bis hin zur Mobilität – entwickelt. Freiwillig und eigenverantwortlich!

Chancen einräumen

Die große Herausforderung für die Zukunft besteht darin, die Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen und ihr Chancen und sofern möglich auch Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern einzuräumen. Vorteile gegenüber Ländern, in welchen ökologische Standards, Menschenrechte, Arbeitnehmerschutz und sozialer Frieden unter Umständen nur eine untergeordnete Rolle spielen, die aber mit den gleichen Produkten auf den Weltmärkten um Kunden werben, wie es die heimischen Unternehmen machen.

Das kann die Wirtschaft nicht alleine schaffen, hier braucht es Rahmenbedingungen durch die Politik. Aktuell scheint es der Politik nicht zu gelingen, die wesentlichen Entwicklungen zu steuern. Die Umsetzung der EU-Energierichtlinie und die teilweise drastischen Verschiebungen bei der Finanzierung der Ökostrom-Aufwendungen sind dabei nur zwei Bespiele für eine mangelhafte Umsetzung.

Die Schwierigkeit besteht darin, Entwicklungen auf dem einen Bereich zuzulassen und zu fördern, gleichzeitig aber andere Bereiche nicht zu belasten und im globalen Wettbewerb zu benachteiligen. Eine zugegebenermaßen schwierige Aufgabe, aber eben gerade deswegen eine Herausforderung!

Quelle: Wirtschaftskammer Vorarlberg

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