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Expertentipp

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von Rainer Elmenreich, Bereichsleitung i+R Sanierung

Thermische Sanierung von Gebäudehüllen – Gesamtblick bewahren

Außenwand und Dach bzw. oberste Geschoßdecke stellen in Folge ihrer Flächigkeit ein großes Energiesparpotential für jedes Bauwerk dar. Das thermische Sanieren der Außenhülle, besonders das Dämmen von Außenwand und Dach sind Aktivitäten, die Besitzer älterer Immobilien setzen.

Die jeweiligen Konstruktionen werden in Ihrem Bestand erfasst, die Konstruktion thermisch optimiert und den Anforderungen, resultierend aus dem Energieausweis angeglichen. Darüber hinaus ist das gesamthafte Überlegen der Fassadengeometrie sowie dem Durchführen der Dämmung in Bereichen der Bauteilanschlüsse, Fenster, Sonnenschutz, Sockelanschlüsse, Anschlüsse zur obersten Geschoßdecke/Dachanschlüsse besonders Augenmerk zu schenken.

Durchgehende Dämmung

Wenn wir gedanklich das Gebäude an einer beliebigen Stelle aufschneiden, muss sich eine ununterbrochene Umlaufschicht der Dämmebene darstellen.

Anschlüsse von Dach zu Außenwand, Unterbrechung der Winddichtebene und falscher Anschluss bzw. nicht mit ausreichender Sorgfalt durchdachte Anschlüsse der Dampfsperren führen zwangsläufig zu Kondensatschäden.

Es sollte unbedingt  ein Gesamtsanierungskonzept/Sanierungsplan erarbeitet werden.

Ein Taupunkt in der Konstruktionsebene, allenfalls kombiniert mit einer unzureichenden Austrocknungsmöglichkeit, zumeist in Folge von der Verwendung diffusionsgeschlossener Baustoffe, führt zu Wasserschäden an der Konstruktion und kann dauerhaft auch ein Versagen der Konstruktion bedeuten.

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Das Durchrechnen sämtlicher Bauteile sowie ganz besonders der diversen Bauteilanschlüsse ist für einen bauphysikalisch kompetenten Profi eine Selbstverständlichkeit.

Fehler und in weiterer Folge Schäden entstehen seltenst innerhalb der jeweiligen, von Handwerk und Industrie konzipierten Bauteile; Die große Fehlerquelle ist zweifellos die jeweilige Schnittstelle zwischen den einzelnen Bauteilen/Gewerken. Hier bieten detaillierte Planung und Fachübergreifende kompetente Koordination den größtmöglichen Schutz vor allfälligen Fehlern/Schäden.

Wir empfehlen bei jeder Form der Sanierung die baufachliche Begleitung sowie vorrangig ein generelles Durchdenken der zu tätigenden Maßnahmen.

Auch wenn nicht alle allenfalls erforderlichen Maßnahmen, zumeist aus finanziellen Überlegungen, gleichzeitig gesetzt werden, sollte unbedingt im Vorgang ein Gesamtsanierungskonzept/Sanierungsplan erarbeitet werden, als dass, Schnittstellen und Anschlüsse bereits auf die schlussgültige Konstruktion des Gebäudes angepasst ausgeführt werden.

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