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Farbpsychologie und Raumwirkung

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Durch die Verwendung ausgesuchte Farben kann man nicht nur Akzente setzen, man kann durch die Farbwirkung die Raumatmosphäre verändern. Die Farbauswahl bestimmt, ob ein Raum warm oder kalt wirkt, ob man sich entspannen kann oder eher aggressiv wird. Nicht umsonst gibt es Forschungen im Bereich der Farblehre.

Die Farbwirkung von Farben auf das vegetative Nervensystem Das die Farbwirkung von Farben die Atmosphäre in einem Raum bestimmt ist keine Einbildung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Farbwirkung von Farben direkt auf das vegetative Nervensystem im Gehirn wirkt und somit auch einen direkten Einfluss auf die vegetativen Körperfunktionen hat. Der Stoffwechsel und der Muskeltonus, sowie der Blutdruck und die Atmung, werden durch die Farbgestaltung eines Raumes beeinflusst. Die Wahrnehmung findet allerdings nur im Unterbewusstsein statt, sodass kaum ein Mensch direkt verknüpfen kann, warum er sich in manchen Räumen wohlfühlt und in anderen nicht.

Der richtige Farbton in Räumen, kann nicht nur die Kreativität steigern Da alle Farben eine bestimmte Farbwirkung entfalten, kann diese positiv genutzt werden. In Räumen, in denen man arbeiten und sich konzentrieren möchte, kann eine geschickt ausgewählte Wandfarbe die Kreativität erhöhen. In Schlafräumen hingegen sollte die Wandfarbe so gewählt werden, dass sie Ruhe und Geborgenheit vermittelt. Jeder Farbton schwingt in einer anderen Frequenz, daher wird, z.B. bei der Feng Shui Lehre großer Wert auf die richtige Farbauswahl gelegt. Die optische Farbgestaltung der Wände verändert unterbewusst die Wahrnehmung des Raumes. Ist die Wandfarbe passend ausgesucht, können selbst kleine Räume Großzügigkeit ausstrahlen.

Auf die richtige Farbauswahl kommt es an Kühle Farbtöne, wie hellblau, hellgrau oder hellgrün vermitteln dem Betrachter ein Gefühl von Kühle und Distanz. Warme Farben haben da eine ganz andere Farbwirkung. Rottöne, aber auch Orange und ein zartes Gelb gibt Wärme in den Raum. Dieses Empfinden lässt sich wissenschaftlich bestätigen. Die Wandfarbe hat nicht nur einen Einfluss auf das Wohlbefinden der Bewohner, sondern auch auf die Energiekosten. Die Farbwirkung der Farben verändert zusätzlich das Wärmeempfinden. Räume, die in kühlen Farbtönen gestrichen wurden, müssen im Durchschnitt eine 3 Grad höhere Raumtemperatur aufweisen, als Räume, bei denen warme Farbtöne verwendet wurden, um das gleiche Wärmeempfinden zu erreichen.

Der Farbton sollte sich nach dem persönlichen Empfinden richten Die Farbwirkung der Farben ist zwar bekannt, trotzdem hat jeder Mensch ein unterschiedliches Farbempfinden. Bei der Auswahl der Wandfarben sollte daher das persönliche Empfinden an erster Stelle stehen. Wichtig ist, dass sich jeder Bewohner in den eigenen Räumen richtig wohlfühlen und entspannen kann. Die wissenschaftliche Erforschung der Farbwirkung von Farben kann da einige Orientierungshilfen geben.

Warme Farbtöne: – rot – orange – gelb – ocker – gold – braun – apricot – vanille

Kalte Farbtöne: – hellblau – blau – grau – hellgrau – hellgrün – helltürkis

Die Kombination von Farbtönen Um eine angenehme Wohnatmosphäre zu schaffen, kann die Farbwirkung von Farben auch kombiniert werden. Pastellige Wände bekommen mehr Ausdruck, wenn Absätze in kräftigen Farbtönen gestrichen werden. Der Farbton der Decke und des Fußbodens sollte perfekt aufeinander abgestimmt sein und die Wirkung der Wandfarbe, je nach Bedarf, verstärken oder schwächen. Bevor man sich für eine neue Wandfarbe entscheidet, sollte man sich daher mit der Farblehre auseinandersetzen und diese berücksichtigen.

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