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„Forsttechniker“ etablieren

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Klares Ergebnis bei der Tagung des Bundesausschusses der Forstunternehmer in Dornbirn – Anforderungen und Aufgaben steigen – Lehrberuf sorgt für qualifizierten Nachwuchs.

Die gewerblichen Forstunternehmer streben nach einem eigenen Lehrberuf und der Berechtigung zur Lehrausbildung in den Betrieben. Dies wurde bei der Tagung des Bundesausschusses der österreichischen Forstunternehmer, die kürzlich in Dornbirn stattfand, bekräftigt. Ziel ist die Etablierung des Lehrberufes „Forsttechniker“. Ab 2016 sollen die Betriebe die notwendige Ausbildung dafür vornehmen können, berichtet Werner Niederacher, Forstunternehmer und  Ausschussmitglied in der Fachgruppe der Gewerblichen Dienstleister in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Momentan gibt es nur die Ausbildung zum „Forstfacharbeiter“, die allerdings Land- und Forstwirten vorbehalten ist.

Forderung: Berechtigung zur Lehrlingsausbildung Das Aufgabenfeld und die Anforderungen an Forstunternehmen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, vor allem die Technik der eingesetzten Geräte wird immer komplexer. Vor diesem Hintergrund, dem Aspekt der Sicherheit und dem wachsenden Zukunftsbedarf an qualifiziertem Nachwuchs, fordern die Forstunternehmer seit geraumer Zeit die Berechtigung zur Lehrlingsausbildung in ihren Betrieben.

Tagung des Bundesausschusses Bei der Tagung des Bundesausschusses in Dornbirn, an der Vertreter aus allen Bundesländern teilgenommen haben, wurde diese Forderung nun bekräftigt und konkretisiert. „Wir wollen ab 2016 mit der Lehrlingsausbildung beginnen und werden unser Anliegen daher mit Nachdruck in den Gremien und gegenüber dem Ministerium vertreten. Derzeit werden Lehrinhalte definiert und ausgearbeitet. Die Ausbildung soll in jedem Fall umfassend werden, also neben dem technischen Schwerpunkt auch Aspekte wie Ökologie und Naturschutz einschließen“, so Niederacher. Danach werde entschieden, wie lange die Lehrzeit – denkbar sind drei oder dreieinhalb Jahre – dauern sollte.

Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs steigt „Wir hoffen, dass wir unser Ziel erreichen, zumal der Bedarf an jungen, motivierten Mitarbeitern in unserer Branche steigt und wir diesen gute berufliche Perspektiven bieten möchten. Außerdem ist eine solide Ausbildung auch die Basis für Sicherheit bei der Arbeit im Wald und Qualität in unserem Beruf“, betont Niederacher.

 

(Quelle: Wirtschaftskammer Vorarlberg)

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