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Grünlandwirtschaft und Ackerbau, aktive Waldbewirtschaftung sowie Energie und Ressourcen sind wichtige Pfeiler

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Klimaschutzpreis-Partner Landwirtschaftskammer betont Wichtigkeit des Bodens. SCHWARZACH. „Klimaschutz ist im ureigensten Interesse der Landwirtschaft“, ist Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger überzeugt, daher ist die Vorarlberger Landwirtschaftskammer ab heuer auch Partner der VN_Aktion Klimaschutzpreis in der Kategorie „landwirtschaftliche Bodenkultur“. Um die vielen vorbildlichen Landwirte einzuladen, sich für den Klimaschutzpreis 2016 anzumelden, hat die Landwirtschaftskammer die vier Hauptkriterien „Klimafreundliche Grünland und Ackerbauwirtschaft“, „Energiesparmaßnahmen in Haus und Hof“, „Aktive Waldbewirtschaftung“ und „Erzeugung erneuerbarer Energie“ im Detail verständlich ausgearbeitet.

Grünlandwirtschaft Die klimafreundliche Grünland- und Ackerbaubewirtscha _tung wird anhand von Bodenuntersuchungen von mindestens zwei Schlägen bewertet, das heißt Humusgehalt Acker über drei Prozent und Humusgehalt Grünland über sechs Prozent. Zum Bodenmonitoring wird abgefragt: Gab es am Betrieb Bodenuntersuchungen in den letzten 15 Jahren, die eine gute Düngepraxis dokumentieren? Zur Fruchtfolge: Wenn ja, wie oft und welche Pflanzen? Gibt es einen Nützlingseinsatz am Betrieb – speziell bei Unterglasproduktion? Und ganz wichtig: Gibt es am Betrieb Blüh- und Biodiversitätsflächen? Beim Energiesparen gilt es zu beantworten, ob ein Energiecheck durchgeführt wird und welche Maßnahmen umgesetzt wurden, ob thermische Sanierungen in den letzten fünf Jahren erfolgt sind, wie es in Sachen Wärmerückgewinnung aussieht oder welches Einsparpotenzial durch umweltfreundliche Heutrocknung erzielt wurde und ob die technische Betriebsausstattung auf energieeffizienten Aspekten basiert. Energie und Ressourcen „Auch Punkt vier, die ,Erzeugung erneuerbarer Energie‘, liegt uns besonders am Herzen“, sagt LK_Direktor Gebhard Bechter: „welche Art der Energiegewinnung am Hof vorherrscht, Holzvergaser, Biogas, Fotovoltaik, Kleinwasserkraftwerk usw.“ Welcher Eigenversorgungsgrad in kWh kann erreicht werden? Wie und wo wird die erzeugte Energie eingesetzt? Wie sieht es mit der Nutzung anfallender Abwärme aus?

Aktive Waldbewirtschaftung Besonders auch die aktive Waldbewirtschaftung soll vor den Vorhang geholt werden, und hier ist eine kurze Beschreibung gefragt zu Holznutzung und Baustoffen in Festmetern, die Holzverwendung im eigenen Betrieb und die Kerndaten eines Waldwirtschaftsplanes. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme am VN_Klimaschutzpreis in der Kategorie ,landwirtschaftliche Bodenkultur‘. Für die Einreichung und Bewertung durch die Jury kann aus den vier angeführten Themenbereichen ein Schwerpunkt gewählt werden. Ergänzungen aus den drei anderen Themenbereichen sind möglich, falls diese im Betriebskonzept vorhanden sind“, erklären Moosbrugger und Bechter. Jurymitglied seitens der Landwirtschaft ist der Bodenexperte am BSBZ Hohenems, DI Günter Mair. Als Hauptpreis in der Kategorie „landwirtschaftliche Bodenkultur“ spendiert die Landwirtschaftskammer einen Platz bei der „Unser Ländle“- Leserreise 2017 im Wert von 1200 Euro. Der Gewinner wird per Losentscheid aus den drei erstgereihten Projekteinreichungen ermittelt.

Quelle: http://www.vol.at/gruenlandwirtschaft-und-ackerbau-aktive-waldbewirtschaftung-sowie-energie-und-ressourcen-sind-wichtige-pfeiler/5025310

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