Schaffa.at - Bauen & Renovieren - Individuelle Dachformen | schaffa.at
Home » Bauen & Renovieren » Individuelle Dachformen

Individuelle Dachformen

Share Button

Die Möglichkeiten der Dachfertigung sind heute nahezu unbegrenzt, lediglich die Statik setzt der Kreativität des Architekten Grenzen, von ausgefallenen Konstruktionen bis hin zum klassischen Satteldach sind heute alle Konstruktionen denkbar. Jedoch haben sich einige regionalspezifische Bauweisen entwickelt, gerade in Wintersportgebieten, wie z.B. Vorarlberg wird gerne auf die klassische Satteldachkonstruktion zurückgegriffen, da dieses als sehr robust und tragfähig gilt. Selbstverständlich ist der Dachbau immer vom Klima und den vorkommenden regionalen Materialien abhängig, aufgrund der hohen Verfügbarkeit hat sich eine enorme Vielfalt in Deutschland eingestellt.

 

Dach decken – Das Satteldach als häufigste Dachform

Beim Satteldach handelt es sich um die am meisten verbreitete Dachform überhaupt, die Konstruktion ist nicht nur zeitlos sondern auch sehr robust. Als Sparren- oder Pfettendach hat sich das klassische Satteldach zu einer architektonisch als auch konstruktiv interessanten Option entwickelt. Als Varianten des Satteldachs kommen Konstruktionen mit unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen in Frage.

 

Das Pultdach als funktionale Konstruktion

Das Pultdach ist vor allem auf Funktionalität ausgerichtet. Beim Renovieren eines alten Nebengebäudes, Scheunen etc. werden sehr häufig Pultdächer verwendet. Einfache Bauten, Produktions- und Lagerstätten werden immer häufiger mit einem Pultdach ausgestattet, wodurch sich eine optisch reizvolle Dachlandschaft gestalten lässt. In den meisten Fällen liegt die Dachfläche des Pultdachs zur Wetterseite, wodurch Wind, Regen und Schnee besser abgeschirmt werden können. Das Haus wird durch das Pultdach optimal geschützt, an der Sonnenseite des Hauses können große Lichtflächen angebracht werden.

 

Walmdach- und Krüppelwalmdachkonstruktion

Das Walmdach zählt zu den ältesten Dachkonstruktionen überhaupt und wurde sogar schon im Mittelalter aufgrund der unterschiedlichen Schutzfunktionen geschätzt. Darüber hinaus wird dem Haus durch das Walmdach dem Haus ein repräsentatives Aussehen verliehen. Über Gauben können die Akzente des Walmdaches gekonnt untermalt werden.

Eine lange Historie kann auch dem Krüppelwalmdach zugesprochen werden. Das Krüppelwalmdach wurde traditionell da eingesetzt, wo der Steilgiebel am First geschützt werden musste. Bezeichnend für das Krüppelwalmdach steht die eigenständige, interessante Optik. Auch heute wird das Krüppelwalmdach an Stellen angebracht, wo der Giebel vor einer rauen Witterung geschützt werden muss.

 

Masarddach und Zeltdach – individuell und selten

Das Masarddach wurde aus der Not geboren, da hier der Bau von einem Vollgeschoss praktisch möglich

Obwohl heute in der Praxis die Ursprungsbedingungen nicht mehr vorliegen, entscheiden sich Bauherren noch immer für das Masarddach um die Dachfläche optimal ausnutzen zu können. Ebenso selten ist das Zeltdach, welches auf einem annähernd quadratischen Grundriss angebracht wird.

Hier ist die Symmetrie von enormer Bedeutung und das alles entscheidende Element. Klare Formen und Linien die im Firstpunkt enden machen das besondere Äußere von einem Zeltdach aus. Vor allem auf Türmen und Kirchtürmen ist das Zeltdach aus der Praxis nicht mehr wegzudenken.

 

Die individuellen Anforderungen entscheiden

Wer ein praktisches, robustes und kostengünstiges Dach wünscht, entscheidet sich für ein Satteloder Pultdach. Das Walmdach bzw. das Krüppelwalmdach schützen hervorragend und haben einen individuellen Charakter. Die eigenständige und interessante Optik spricht ebenso für das Krüppelwalmdach wie die Beständigkeit gegenüber rauen Witterungsverhältnissen. Einen besonders individuellen Charakter haben das Masard- und Zeltdach. Die beiden Dachformen bieten ein sehr spezielles Aussehen, dass Masarddach darüber hinaus einen enormen zusätzlichen Stauraum, der nahezu einer ganzen Etage entspricht.

Ähnliche Artikel

Ein Naturmaterial als Stein der Weisen

So lässt das Naturmaterial auch im Wohn- und Gartenbereich viele... weiterlesen...

Wo alle Fäden zusammenlaufen

Wer baut, sieht sich mit einer Reihe von Aufgaben konfrontiert.... weiterlesen...

Bewährte Qualität vom Baumeister

Der Hausbau ist eine der größten Investitionen im Leben eines... weiterlesen...

Auf die Terrasse. Fertig. Los!

Die  Auswahl an Terrassendielen reicht von heimischen Hölzern über zertifizierte... weiterlesen...

Die Fliese kann mehr – viel mehr!

  Kein anderer Werkstoff bringt diese Farbvielfalt mit sich. Holz-... weiterlesen...

Wohnen 500-Projekt der VOGEWOSI in Mäder eröffnet

Die Menschen, die künftig hier leben werden, sind bunt gemischt:... weiterlesen...

Baubegleitung #19

Die Fassade wurde mit der Abdichtung versehen und alles für... weiterlesen...

Baubegleitung #15, #16, #17

Neues von der Baustelle in Dornbirn. weiterlesen...

Baubegleitung #13 und #14

Neues von der Baubegleitung in Dornbirn. weiterlesen...

Baubegleitung #12

Fassadenplatten (Lambdapor) geklebt und gespachtelt. weiterlesen...