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Schutz vor Sturmschäden

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Jedes Jahr verursachen Stürme Schäden an Häusern und an der Fassade, decken Dächer ab und zerstören dabei sämtliche Fenster. Wie kann man sein Haus vor einem solchen Folgegeschehen eines Naturereignisses schützen? Wichtig dabei ist eine vorsorgliche Instanthaltung der Gebäude, damit es nicht zu solchen verheerenden Folgen kommen kann, sollten tatsächlich schwerwiegende Stürme einsetzen.

 

Sicherheitsvorkehrungen treffen und vorsorgen

Es können bereits bei der Planung und dem Bau eines Hauses die richtigen Vorkehrungen getroffen werden, unabhängig davon wo man baut, ob es Haus in Vorarlberg ist oder anderweitig. Eine Schutzmaßnahme ist eine Hartbedachung. Hierzu zählt ein Dach aus Ziegeln, Schiefer oder Steinen. Dabei können sogenannte Sturmklammern die Dächer noch einmal extra absichern, was dafür sorgt, dass die Schäden ganz ausbleiben oder sehr gering gehalten werden können, da sich die einzelnen Elemente vom Dach nicht mehr lösen können. Mit Nägeln kann ein Dach aus Schiefer extra fixiert werden. Insbesondere die modernen Dächer, die aus Titanzink bestehen, sind ein optimaler Schutz vor Sturmschäden. Bei der Planung kann man mit einem Dachdecker bereits über die Möglichkeiten sprechen und für eine Absicherung sorgen. Auch im Falle einer Sanierung sind diese Dächer in die engere Wahl zu nehmen. Eine Sanierung ist in sturmgefährdeten Gebieten unumgänglich, damit größere Schäden vermieden werden.

 

Die Fassade jedes Jahr überprüfen

Nicht nur die Dächer sind wichtig, obwohl diese, wenn sie stabil sind, vor einem Wasserschaden im Haus schützen. Wichtig ist aber auch die Fassade. Diese muss einwandfrei sein und sollte keine größeren Schäden aufweisen, da sich das auch auf die Versicherung auswirken kann. Ebenso dürfen keine Fenster geöffnet gewesen sein, so dass der Sturm in das Haus eindringen kann. Die Fenster können zur Vorbeugung der Spannung mit einer Securitfolie abgeklebt werden. Diese ist durchsichtig und bietet im Notfall einen optimalen Schutz der Fenster.

 

Die Windlast berechnen

Steht der Bau eines Hauses in Vorarlberg oder anderenorts an, dann ist es wichtig auch die Windlast zu berechnen. In der Regel wird die Windlast von der Gebäudehöhe und vom Standort bestimmt. Je höher ein Wohngebäude ist, desto höher sind auch die Windlasten. Es kommt ebenfalls darauf an, ob ein Haus geschützt steht oder frei und von einem Sturm angreifbar ist. Ist zum Schutz vor den immer häufiger werdenden Stürmen ein Haus zu sanieren, wird diese Sanierung in der Regel vom Staat unterstützt. Mit Dämmmaterial kann eine Fassade geschützt werden. Auch ein fachgerechtes Verputzen der Fassaden schützt vor Rissen und Löchern, welche die Fassaden angreifbar machen. Ist man Eigentümer und das Haus mindestens 20 Jahre alt, dann kann man eine Unterstützung der Sanierung beantragen. Dies zeigt sich in der Regel günstiger, als der Bau eines neuen Hauses oder eventuell auftretenden Reparaturkosten nach einem Sturm.

 

Liste der Maßnahmen

  • Sichere Bedachung des Hauses
  • Windlast berechnen vor dem Bau des Hauses
  • Standort und Höhe des Hauses beachten
  • Jährliche Kontrolle der Fassaden und Dächer
  • Haus sanieren und Unterstützung beantragen
  • Fenster durch Securitfolie bei Sturm schützen
  • Kellerfenster abdichten und ggf. erneuern
  • vor Wassereinbruch schützen

 

Beachtet man diese Maßnahmen, kann dem Haus in der Regel nicht mehr viel passieren. Alte Bäume, die auf dem Grundstück stehen, sollten entfernt werden, da diese in der Regel einem Sturm ab Windstärke acht und sogar darunter nicht mehr Stand halten. So können ebenfalls Schäden am Haus vermieden werden.

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