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Sicherheit beim Grillen

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Im Ländle ist Grillsaison. Auch wenn das Wetter uns gelegentlich noch einen Strich durch die Rechnung macht. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir wieder diesem beliebten Freizeitvergnügen frönen können. Dennoch: Jährlich passieren in Österreich rund 1.000 Unfälle am Grill – in zirka 50 Prozent der Fälle handelt es sich um Verbrennungen. Damit Ihr Grill- und Gartenfest auch eines bleibt, haben wir für Sie ein paar nützliche Informationen zusammen getragen.

Wichtig ist vor allen Dingen der richtige Grill. Die Geräte sollten Ihren individuellen Anforderungen entsprechen und von guter Qualität sein. Ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill, entscheiden Sie sich für die Variante, die Ihrem persönlichen Geschmack am besten entspricht. Das Gleiche gilt für das Zubehör. Benutzen Sie ein Equipment, Grillzangen, Gabeln, Handschuhe, Anzünder, die Sie perfekt handhaben können. „Grillen ist mehr als nur die Zubereitung einer Mahlzeit. Für viele bedeutet es Entspannung, Lebensfreude, Genuss“, meint Franz Rein von der Geschäftsführung Sicheres Vorarlberg in Dornbirn.  Daher solle man sich genügend Zeit nehmen und alles in Ruhe vorbereiten.

Kohle oder Gas?

Ob Holzkohlegrill oder Gas- bzw. Elektrogrill – jeder Grill hat seine Vorzüge. Mit Holzkohle erreichen Sie den typischen Grillgeschmack. Für viele das entscheidende Kriterium, sich einen Holzkohlegrill anzuschaffen. Gas- oder Elektrogrills sind hingegen ohne vorheriges „Vorglühen“ einsatzbereit. Doch gleichgültig für welche Variante Sie sich entscheiden, sollten Sie nachstehende Tipps beherzigen:

  • – Der Grill sollte an einem sicheren festen Platz aufgebaut werden.
  • – Halten Sie mit Ihrem Grill ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien.
  • – Halten Sie den Grill ständig im Blick – besonders wenn Kinder dabei sind.
  • – Der Grillmeister sollte eine entsprechende Kleidung tragen.
  • – Grillen Sie nur im Freien oder in geeigneten gut durchlüfteten Räumen.

 

Speziell für das Entzünden des Holzkohlegrills rät Franz Rein: „Verwenden Sie beim Anzünden niemals Brennspiritus, Benzin, Terpentin oder Petroleum! Verdunsten diese Brennstoffe, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gas-Luft-Gemisch in Form einer Glocke mit bis zu drei Metern Durchmesser. Stichflammen können zu schwerstenBrandverletzungen führen.“ Sichere Hilfen zum Anfeuern sind dagegen feste Materialien wie Würfel oder Holzspäne aus dem Fachhandel. Doch auch bei Gasgrills rät der Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg alle Sicherheitstipps rund um die Verwendung von Flüssiggas zu berücksichtigen.

Grillbrand – gewappnet für den Fall der Fälle

Sollte es tatsächlich zu einem Brand kommen, ist es wichtig, die geeigneten Löschmittel umgehend zur Hand zu haben. Dies können eine Löschdecke, ein Eimer mit Sand oder ein Feuerlöscher sein. Wichtig ist, dass Sie nicht versuchen, in Brand geratenes Fett mit Wasser zu löschen. Die Folge könnte eine gefährliche Stichflamme sein.

Um auch nach dem Grillvergnügen nichts zu riskieren, sollten Sie die Glut mit Sand ersticken. Erst wenn die Asche vollständig erkaltet ist, können Sie diese mit dem Müll entsorgen. Apropos erkaltet: Auch den Grill sollten Sie nur bewegen, wenn er komplett abgekühlt ist. Erst dann können Sie ihn gefahrlos Beiseite räumen.

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