Tausende spürten E-Mobilität | schaffa.at | Das größte Vorarlberger Handwerkerportal
Home » Energie & Umwelt » Tausende spürten E-Mobilität

Tausende spürten E-Mobilität

Share Button

Bregenz. Dass es hier um Mobilität der Zukunft geht, wird dem Besucher beim Ankommen am 1. Vorarlberger E-Mobilitätstag auf dem Illwerke-VKW-Gelände sogleich klar: Schneidig kommt der Parkplatzanweiser der Feuerwehr auf einem bunten E-Hoverboard daher, flitzt um die Ecke und zeigt einem den Weg zum Parkplatz. Um die Ziele des Weltklimaabkommens zu erreichen, braucht es nicht nur eine Energiewende, sondern auch eine Mobilitätswende. „Elektromobilität ist dafür eine der zentralen Maßnahmen, und die konnten die rund 2000 Besucher hautnah erleben und testen“, freut sich Andreas Neuhauser, Leiter der Kommunikation Illwerke VKW, über so viel Interesse.

Rund 300 Probefahrten Vor Ort haben sich bei perfekten Wetterbedingungen namhafte Hersteller mit ihren Elektroautos Tesla Model S, BMW i3, Mercedes B 250 e, VW e-Golf, Renault Zoe und Nissan LEAF eingefunden, um die vielen Interessierten von der Mobilität der Zukunft nicht nur zu überzeugen, sondern auch dafür zu begeistern. Und das funktioniert eben am besten mit einer Probefahrt. „Was ich besonders spannend finde, ist, die Vielfalt der E-Autos an einem Ort zu sehen und sich mit einer Testfahrt von der Alltagstauglichkeit zu überzeugen“, tritt VN-CR Gerold Riedmann am Streckenrand für die Mobilität der Zukunft ein, während auf dem Parcours das Tesla Model S die Kurve nimmt. Zu über 300 Probefahrten konnten sich die Vorarlberger anmelden. Viele Interessierte und Familien nutzen den Ausflug, um die Palette der E-Autos vor Ort unter die Lupe zu nehmen, sich zu informieren oder das gebotene bunte Programm mit kulinarischer Verpflegung, einer Zauberin, ferngesteuerten Autos, einer Kartbahn zum selber Kurbeln und Segway- oder E-Scooter-Fahrten sowie einer Besichtigung der VKW-Lehrwerkstätte zu genießen.

„Alleine der Blick auf die neu erschienenen Modelle der Automobilhersteller verrät: Elektromobilität ist schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern längst im Alltag angekommen“, ist Stefan Hartmann, VKW e-Team Experte für Mobilität, überzeugt. Der 1. Vorarlberger E-Mobilitätstag leiste, so Hartmann, einen wichtigen Beitrag, ein breites Publikum mit einem Thema in Berührung zu bringen, an das man sich bislang nur vorsichtig herangewagt habe. Am Ende werde jeder feststellen, was Experten schon lange wissen: Der E-Mobilität gehört die Zukunft, betont Hartmann. Für viele ist entscheidend, wie gut die E-Mobilität im eigenen Alltag funktioniert, so waren Fragen rund um die Reichweite an den Ständen der Autohäuser oft zu hören. „Die Besucher interessiert besonders die Reichweite, und was eine Vollladung eines E-Autos kostet. Mit der neuen Batterie sind bei Alltagsbedingungen 300 Kilometer drin. Wir rechnen hierbei im Schnitt mit drei Euro pro Ladung“, sagt Manuel Lanthaler vom Autohaus Malin.

10.000 Elektroautos, 20 Elektrobusse und 500 elektrische Nutzfahrzeuge sollen bis zum Jahr 2020 auf Vorarlberger Straßen – der Modellregion Österreichs für Elektromobilität – unterwegs sein, um das langfristig angestrebte Ziel der Klimaneutralität Vorarlbergs zu erreichen.

26 Prozent trägt Verkehr in Österreich zu den Treibhausgas-Emissionen bei. Um 61 Prozent sind die Emissionen seit 1990 gestiegen. Mobilität ist ein wichtiges Bedürfnis der Menschen und Wirtschaftsfaktor. Ein Umstieg auf E-Mobilität ist für den Klimaschutz unumgänglich.

200 öffentliche und halböffentliche E-Tankstellen wurden von Illwerke VKW in Vorarlberg bereits installiert. Zusätzlich zehn Schnellladestationen. Das sind mehr als Tankstellen in Vorarlberg. Alle VKW VLOTTE Stromstellen werden mit Vorarlberger Ökostrom gespeist.

557 Kilometer Reichweite schafft als Spitzenreiter unter den Elektroautos das Tesla Model S90D. Doch das Rennen um die größte Reichweite geht bei den Stromern unterschiedlichster Hersteller rasant weiter und somit zum Vorteil des Kunden und der Umwelt.

„Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von Illwerke VKW.

Quelle: http://www.vol.at/tausende-spuerten-e-mobilitaet/4940533

Ähnliche Artikel

Jetzt wird Strom produziert!

In einer vierteiligen Serie nimmt die VN Sie mit auf... weiterlesen...

Einmal Wasserschloss und retour, bitte!

Mit einer Leistung von zweimal jeweils 180 Megawatt im Turbinen-... weiterlesen...

Durch das Einlaufbauwerk ins Oberwasser

In einer vierteiligen Serie nimmt die VN Sie mit auf... weiterlesen...

Die Reise beginnt

In einer vierteiligen Serie nehmen die VN Sie mit auf... weiterlesen...

Obervermuntwerk II – Gigant im Berginnern

Mit einer Leistung von zweimal jeweils 180 Megawatt im Turbinen-... weiterlesen...

Richtig heizen im Frühling

Endlich wieder wärmer! Die Außentemperaturen steigen, und in Wohnungen und... weiterlesen...

4246 Erzeuger von Ökostrom

Bregenz. (VN-bem) Auf immer mehr privaten Hausdächern in Vorarlberg sind... weiterlesen...

Sparen durch Röhrentausch

In fast jedem Gebäude sind sie verbaut, ob in Garagen,... weiterlesen...

Hochspannung ab 2017

Das Obervermuntwerk II wurde als schnell regelfähiges Pumpspeicherkraftwerk konzipiert und... weiterlesen...

Meterdicker Beton in der Krafthauskaverne

Der gigantische Hohlraum, der innerhalb weniger Monate in den ersten... weiterlesen...