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Tipps für kleine Gärten

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Vorarlberger lieben es, gemütlich zu wohnen und über einen hübschen Garten zu verfügen. Auch, wenn der Garten noch so klein ist, lässt sich – mit ein wenig Fingerspitzengefühl und Geduld – etwas Wundervolles daraus konzipieren. Mit der „3-D-Taktik“ werden selbst minimalistische Außenanlagen zum stilvollen Highlight.

„Klein aber fein“ – der Garten zum Entspannen und Genießen

Selbst wenn der heimische Garten klein ist, lässt sich erfahrungsgemäß „Großartiges“ daraus machen. Auf diese Weise wird das Leben und Wohnen einfach noch schöner, noch geschmackvoller. Je mehr man sich „traut“ die eigenen Vorstellungen zu realisieren und der kreativen Phantasie freien Lauf zu lassen, desto mehr Freude macht es, den kleinen Outdoor-Bereich zu gestalten. Sicherlich mag die harmonische Konzeptionierung besonders kleiner Außenanlagen auf den ersten Blick recht schwierig erscheinen. Aber die weite Welt Vorarlbergs hat so viele Pflanzenarten und demgemäß so vielfältige Möglichkeiten zu bieten, dass es wahrlich eine Freude ist, den „grünen Daumen schalten und walten“ zu lassen.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Ein schöner Rasen, sofern dieser gut gehegt und gepflegt wird, erzeugt beim ersten Betrachten des Gärtchens den Eindruck, als sei es größer, als tatsächlich der Fall. Auch ist es durch geschicktes Platzieren von Efeuranken, Kletterrosen und Co. möglich, einen so genannten 3-D-Effekt zu erzielen und den Garten somit optisch größer zu machen. In Ergänzung dazu eignen sich schmale oder schlanke Bäume und Sträucher sehr gut, um den Garten zwar möglichst grün zu gestalten, ihn aber im Nachhinein auch nicht zu „gedrungen“ erscheinen zu lassen. Dabei ist hier von besonders schmalen Apfelbaumsorten (zum Beispiel der beliebte „Bolero“) oder von Ziergräsern die Rede, die den Außenbereich stilvoll aufwerten. Auch bietet es sich diesbezüglich an, so genanntes Spalierobst zu setzen. Dabei handelt es sich um Obst oder Gemüse, die an der Hauswand et cetera mit einem speziellen Holzgerüst gezogen werden und den Hobbygärtner zur Erntezeit reich belohnen.

Mit weißen Blüten gekonnt Akzente setzen

Wer komfortabel wohnen möchte, wünscht sich zumeist auch einen attraktiv gestalteten Outdoor-Bereich. Selbst wenn dieser noch so klein gehalten ist, macht es einfach Spaß, zum Beispiel mit weißen Blumen- oder Staudenpflanzen Akzente zu setzen. Denn weißer Flieder, das Riesenschleierkraut oder auch die Silberraute lassen den Garten ein wenig größer und „stylischer“ erscheinen. Ebenso sinnvoll ist es diesbezüglich, eine nette Kräuterecke anzulegen. Wie wäre es da mit weißem Wiesenkerbel, Bärlauch, dem Arznei-Engelwurz, der Schafgarbe oder dem Christophskraut? Auf diese Weise wird die Schönheit dekorativer Pflanzen auf gewisse Weise mit einem funktionalen Aspekt verbunden.

Platz sparen – und dennoch ein Teich?

Viele Hobbygärtner wünschen sich einen schönen Gartenteich. In der Tat ist das sanfte Plätschern des kühlen Wassers ein stimmungsvolles Highlight in jedem Garten – und sei er auch noch so klein. In Österreich erfreut es sich diesbezüglich einer stetig wachsenden Beliebtheit, ein Mini-Biotop anzulegen oder einen schmucken Steinbrunnen zu integrieren. Diese mit möglichst einfarbigen Blüten oder Stauden umsäumt wird selbst eine winzige Wasserstelle zum eindrucksvollen Blickfang.

Ideale Pflanzen für den kleinen Garten:

– weiße Blüten- und Staudenpflanzen (Wiesenkerbel, Engelwurz, Christophskraut, Flieder und Co.) – schmale Apfelbaumsorten (zum Beispiel der „Malus Bolero“) – Spalierobst („Diels Butterbirne“, „Le Lectier“ etc.)

Der „plätschernde“ Eye-Catcher:

– eine Wasserstelle mit Steinen umrandet – ein kleiner Brunnen

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