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Unkrautbeseitigung

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Fast ist man geneigt zu sagen: jedes Jahr das Gleiche. Kaum hast Du Deinen Garten und Dein Haus für die kommenden Frühjahrs- und Sommermonate herausgeputzt, passiert es auch schon. Giersch, Löwenzahn und Konsorten sprießen aus den Fugen zwischen den Pflastersteinen in der Einfahrt oder den Platten auf der Terrasse. Die Unkrautbeseitigung könnte wieder ein Projekt für die komplette Gartensaison werden.

Um dem Unkraut zu Leibe zu rücken, bieten sich verschiedene Methoden an. Du kannst den ungebetenen Gästen mit

  • der chemischen Keule,
  • Hausmitteln wie Salz und Essig,
  • Bürsten und Kratzern sowie
  • extremer Hitze, Gasbrenner oder kochendes Wasser, entgegentreten.

Pflanzenschutzmittel sollten allerdings nur mit äußerster Vorsicht eingesetzt werden. Nicht zuletzt zum Schutz unseres Trinkwassers, das in Vorarlberg von ausgezeichneter Qualität ist. Das soll auch so bleiben. Ähnliches gilt für den Einsatz von Salz und Essig. Durch eine unsachgemäße Anwendung kann es zu einer schädlichen Konzentration im Boden kommen.

Feuer und Flamme für die Unkrautbekämpfung: mehr als nur heiße Luft

Den unerwünschten Gewächsen mit Hitze den Garaus zu machen ist grundsätzlich eine für alle Wegbedeckungen mögliche Methode. Sei es mit einem Abflammgerät (Gasbrenner) oder kochendem Wasser. Die Pflanzen werden abgefackelt oder sterben durch das kurzzeitige starke Erhitzen und können weggekratzt werden.

Die Unkrautbekämpfung mittels hoher Celsius-Grade ist eine umweltschonende

Methode um das Unkraut rund ums Haus loszuwerden. Denn Du verzichtest vollständig auf chemische Substanzen. Je früher Du mit „der Behandlung“ beginnst, desto besser. Auf jeden Fall führen wiederholte Anwendungen zu nachhaltigen und überzeugenden Resultaten.

Bürsten und Kratzer

Hohe Temperaturen sind nicht der einzige Weg, um das Unkraut von Terrassen, Einfahrten oder aus den Fugen anderer befestigter Flächen rund um Dein Haus zu beseitigen. Eine weitere umweltschonende Methode ist der Einsatz von unterschiedlichen Bürsten. Rotierende Teller- oder Stahlbürsten sowie Kunststoffbürsten für empfindlichere Bodenbeläge fegen das Unkraut im wahrsten Sinne des Wortes vom Platz. Entscheidend für den Erfolg ist, mit der Behandlung möglichst früh zu starten, wenn die Unkräuter noch von geringem Wuchs und empfindlich sind.

In die gleiche Kerbe schlägst Du mit Fugenkratzern. Auch damit entfernst Du das Unkraut von Terrassen oder Einfahrten. Und ebenso tritt hier der Erfolg mit den Wiederholungen ein. Ähnliche Dienste leistet ein Hochdruckreiniger. Du solltest jedoch darauf achten, mit diesem Gerät kein Fugenmaterial auszuwaschen.

Sowohl für Bürsten als auch Kratzer gilt die Empfehlung: Verwende Geräte, die Deiner Größe und Deiner Kraft angemessen sind und sich leicht handhaben lassen!

Auf Sand gebaut: Dem ist kein Kraut gewachsen

Falls Du Dir im kommenden Frühjahr den Anblick von aus den Fugen geratenen Unkräutern ersparen möchtest, fülle die Fugen Deiner Terrasse oder Einfahrt mit polymerem Fugensand (Unkrautsand). Der Sand wird mit einem Besen verteilt und anschließend befeuchtet. Nach dem Austrocknen bietet das Material einen wirksamen Schutz gegen Unkraut.

Sollte der Neubau einer Einfahrt oder Terrasse anstehen, kannst Du präventiv einige Maßnahmen gegen einen Unkrautbefall treffen: Hebe den Bereich knapp einen halben Meter aus. Die Vertiefung kannst Du dann komplett mit einen Unkrautvlies aus dem Gartencenter auslegen. Darauf wird feiner Schotter aufgeschüttet und darüber wiederum ein Granulat gegen das Unkrautwachstum. Das sollte Dir im kommenden Jahr einige Arbeit ersparen.

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