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Kein Widerspruch bei Energieeffizienz Steigerung

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Produktionssteigerung und Energieeffizienz kein Widerspruch

Die Vorarlberger Wirtschaft stellt einmal mehr unter Beweis, dass Produktionssteigerung und Energieeffizienz kein Widerspruch sind.

Oder anders ausgedrückt: Während in Vorarlberg 2010 pro Million abgesetzter Produktion noch exakt 1 TJ an Energie verbraucht wurde, brauchte der Produktionssektor 2012 für die gleiche Menge nur mehr 0,897 TJ und kann den positiven Trend somit nach 2011 weiter fortsetzen. „Dies entspricht einer Steigerung der Effizienz von über 10 %“, so Dir. Steurer. Gleichzeitig betont er aber, dass überdurchschnittliche Steigerungen wie diese nicht fortlaufend zu wiederholen seien, man sich jedoch auf dem richtigen Weg befinde.

„In Vorarlberg wurde wieder höchst effizient produziert“, freut sich Wirtschaftskammerdirektor Dr. Helmut Steurer bei der Analyse der zuletzt erhobenen Daten. Denn die von der Wirtschaftskammer analysierten Daten zeigen eine weitere Steigerung der Energieeffizienz des heimischen Produktionssektors. Der Produktionsindex zeigt für Vorarlberg zudem eine Steigerung von 4,25 % (Österreichweit 1,71 %) für das Jahr 2012 gegenüber dem Jahr 2011.

Strategischer Wettbewerbsfaktor

„Der Einsatz von Energie ist bereits seit geraumer Zeit zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden und die Betriebe überlegen sich hier sehr genau, wie mit der kostbaren Ressource am effizientesten umzugehen ist. Das wirtschaftlich zu realisierende Potenzial werde dabei immer geringer“, betont Steurer.

Es zeige sich aber, dass eine Reihe an freiwillig gesetzten Maßnahmen offensichtlich greift und letztendlich auch ausschlaggebend für die Steigerung der Energieeffizienz ist. „Das in Vorarlberg zur Verfügung stehende Angebot reicht dabei von Lehrgängen über Energie-Netzwerke bis hin zu Förderungen und wird von den Unternehmen entsprechend gut angenommen“, so Helmut Steurer.

Auf den produzierenden Bereich entfielen 2012 dabei 25,8 % des gesamten Energieverbrauchs Vorarlbergs. Aber auch bei der Gesamtbetrachtung für Vorarlberg zeigt sich ein positiver Trend.

Während die Wirtschaftsleis-tung des Landes, das Bruttoregionalprodukt von 14,05 Mrd. Euro im Jahr 2011 auf 14,48 Mrd. Euro im Jahr 2012 um 3,1 % stieg, blieb der energetische Endverbrauch mit 34.849 TJ annähernd konstant (2011 35.048 TJ).

Daten: Statistik Austria Umrechnung: 1 TJ = 0,2777778 GWh 8998 TJ = 2.499,44 GWh (Energetischer Endverbrauch des Produktionssektors) 0.9 TJ = 250.000 KWh (Energieverbrauch pro Million abgesetzter Produktion)

(Quelle: Wirtschaftskammer Vorarlberg)

 

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