Bauernregeln für den Frühling

 
Mehr Information zum Thema

Bauernregeln werden seit Generationen weitergegeben. Hat man sie früher eher belächelt, wurde am Ende des letzten Jahrhunderts damit begonnen, sie statistisch zu prüfen - und siehe da: wird das Entstehungsgebiet der Regel beachtet, treffen sie erstauntlich oft zu.

Frühling
  • Es lenzt nicht, ehe es gewintert hat.
  • Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.
  • Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst du schon den Frühling winken.
  • Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.
  • Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer. 
 
März
  • Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.
  • Maulwurfshaufen im März zerstreut, lohnt sich wohl die Erntezeit.
  • Märzenschnee tut den Saaten weh.
  • Langer Schnee im März bricht dem Korn das Herz.
  • Wenn im März die Kraniche zieh'n, werden bald die Bäume blüh'n.
 
April
  • April windig und trocken, lässt das Wachstum stocken.
  • Bläst der April mit beiden Backen, gibt´s genug zu jäten und hacken.
  • April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.
  • Bringt der April viel Regen so deutet es auf Segen.
  • Ist der April schön und rein, wird der Mai um so wilder sein.
 
Mai
  • Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai - bringt Glück herbei!
  • Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht.
  • Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren.
  • Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass.
  • Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden.
 

schaffa.at Partner

Newsletter anmelden