Gartencheckliste für Mai

Auch wenn die Eisheiligen Pankratius, Servatius und Bonifatius sowie die kalte Sophie (12. – 15. Mai) noch für eine kalte Überraschung sorgen können – der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten. Unsere Gartencheckliste sagt Ihnen, welche Arbeiten im Wonnemonat Mai anstehen.
Rasen Nun heißt es wieder regelmäßig mähen (ca. einmal in der Woche). Wer noch nicht dazugekommen ist, sollte gegebenenfalls vertikutieren und kahle Stellen nachsäen (diese feucht halten, damit die jungen Halme gleichmäßig austreiben).
Unkraut Nicht nur die Nutzpflanzen beginnen zu sprießen, auch beim Unkraut tut sich allerhand. Bleiben Sie dran, sonst wuchert es in Massen.
Pflanzenschnitt Schneiden Sie jetzt alle Sträucher, die im Frühling blühen, beispielsweise Jasmin und Forsythien. Den Flieder nur auslichten, wenn er zu groß geworden ist, ansonsten genügt es, die verblühten Teile zu entfernen.
Ziergarten Nun kommen Zwiebel- und Knollenpflanzen (z.B. Dahlien, Gladiolen und Begonien) in die Erde. Was hoch hinauswächst am besten schon beim Pflanzen stützen, das schützt gegen Wind und Regen.
Obstgarten Bei Apfelbäumen, die Sie letztes Jahr gepflanzt haben, sollten Sie nun den Großteil der Blüten entfernen, damit die Hauptenergie des Baumes in den Aufbau der Krone fließt. Gurte und Stricke, die Bäume und Stützen verbinden, müssen gelockert werden, bevor es mit dem Wachsen so richtig losgeht.
Gemüsegarten Jetzt geht’s so richtig los mit Karotten, Gurken, Radieschen, Stangen- und Buschbohnen, Zuckererbsen, Rettich, Petersilie, Chicoree und Radicchio. Bei Bohnen, Erbsen und Mais empfiehlt es sich, diese vor der Aussaat ca. eine Stunde in lauwarmem Wasser quellen zu lassen.
Kräutergarten Jetzt werden die einjährigen Kräuter gepflanzt, Basilikum z.B. aber erst gegen Ende des Monats.
Kübelpflanzen Gewöhnen Sie die Pflanzen langsam an draußen. Waren sie den Winter über im dunklen Keller, stellen Sie sie – wenn möglich – erst ins Treppenhaus und dann in den hellen Garten. Am besten erst nach den Eisheiligen. Geben Sie ihnen zu Anfang einen Langzeitdünger, später dann einmal pro Woche einen Flüssigdünger.
Schädlingsbekämpfung Ende des Monats schlüpft der Apfelwickler, der seine Eier im Juni legt. Wer im Jahr zuvor mit starkem Befall zu kämpfen hatte, sollte Kärtchen mit Trichogramma (eine Schlupfwespe) aufhängen. Wer auf das Stroh für die Abmulchung der Erdbeerbeete lieber verzichten will (dieses ist ein willkommenes Versteck für Nacktschnecken), kann auch eine Vliesabdeckung verwenden.
Gartenteich

Im Mai ist das Wasser warm genug, um neue Seerosen zu pflanzen. Für sie gibt es spezielle Körbe mit Seerosenerde, die nur noch auf die geeignete Wassertiefe abgesenkt werden müssen. Vergessen Sie nicht, diese zu beschweren, um ein Aufschwimmen zu verhindern. Wer Schwertlilien im Teich hat, muss diese alle paar Jahre teilen (die Rhizomstücke sollten etwa faustgroß sein und mindestens einen Blattschopf haben).

Balkon und Terrasse Wilde Triebe müssen auch bei Rosen in Kübeln entfernt werden. Einfach ausreißen, so werden auch Stellen entfernt, aus denen sonst neue Wildtriebe sprießen würden. 

 

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